Iran: Sturz des Regimes ändert alles

Der Sturz des iranischen Regimes wäre ein Gamechanger für den gesamten Nahen Osten – mit Auswirkungen weit über die Region hinaus.

Seit mehr als vier Jahrzehnten stützt Teheran seine Sicherheitspolitik auf ein Netzwerk von Stellvertreterorganisationen: von der Hisbollah im Libanon über Hamas und den Palästinensischen Dschihad bis hin zu schiitischen Milizen im Irak und in Jemen. Diese Terrororganisationen dienten einerseits dem ideologischen Pfeiler der iranischen Außenpolitik – der Bekämpfung und Zerstörung Israels – und andererseits als asymmetrische Abschreckung gegenüber Staaten, die einen Angriff auf Iran erwägen könnten. Über sie war Teheran in der Lage, Konflikte großräumig zu eskalieren und regionale Instabilität gezielt zu erzeugen. Damit war Iran über Jahrzehnte hinweg der größte Destabilisierungsfaktor im gesamten Nahen Osten.

Dieses System aus Proxys wurde von Israel nach dem Terrorüberfall der Hamas vom 7. Oktober 2023 scheibchenweise zerschlagen. Hamas und Palästinensischer Dschihad sind
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