Politischer Islam – eine hybride Bedrohung Europas

Der „Civilization Jihad“ der Muslimbruderschaft

Der politische Islam stellt eine strategische Bedrohung für die freie und pluralistische Gesellschaft dar. Hinter einer meist zivilgesellschaftlichen Fassade seiner Akteure verbirgt sich ein Projekt zur politischen, kulturellen und religiösen Transformation von Demokratien in islamische Staaten. Die Muslimbruderschaft als älteste und einflussreichste Organisation des politischen Islam hat eine Utopie entworfen, die der globalen islamischen Bewegung Identität verleiht. Über Generationen hinweg treibt sie einen Islamisierungsprozess voran, den sie selbst als „Civilization Jihad” bezeichnet. Die dafür entwickelte bislang erfolgreiche hybride Strategie wird im vorliegenden Buch erstmals detailliert in ihren Phasen und Handlungsfeldern analysiert und vorgestellt.
Das Buch ist bei Nomos erschienen und kann im Print und Open Access hier bezogen werden.

AK-Polis hat den Inhalt des Buches hier sehr gut zusammengefasst.

 

„Wollen uns die Muslime unterwerfen?“

In einem Meinungsbeitrag in der österreichischen Wochenzeitung Profil stellt Redakteur Robert Treichler diese Frage und kommt zu dem Schluss, dass wir zwar wachsam bleiben müssen gegenüber manchen islamistischen Umtrieben, aber beruhigt sein können, da islamischen Parteien, die einschlägige Positionen vertreten, keine Wahlerfolge vergönnt sind. Sind für die Beantwortung der (polemischen) Eingangsfrage tatsächlich nur Wahlerfolge islamistischer Parteien maßgeblich? Die eigentliche Frage lautet denn auch: „Gibt es islamische Kräfte, die uns unterwerfen wollen?“ Eine Replik von Kolumnist Heiko Heinisch auf Robert Treichler:

Sehr geehrter Herr Treichler,

Ihr Kommentar „Wollen uns die Muslime unterwerfen“ im aktuellen Profil hat mich etwas ratlos zurückgelassen. Er erweckt den Eindruck, als hätten Sie sich bislang wenig bis gar nicht mit Ideologie und Strategie islamistischer Akteure sowie den gesellschaftspolitischen Einstellungen in den Hauptherkunftsländern muslimischer Migranten befasst. Ihr Verweis auf die italienische Einwanderung in die USA lässt ebenfalls nicht unbedingt auf eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Thema schließen.
Weiterlesen auf DieKolumnisten.de

Israel vergessen?

In einer Fotostrecke zu weltweiten Terroranschlägen hat SPON Israel “vergessen”. Wenn zwischen den Anschlägen auf Juden in Israel und Anschlägen auf Juden an einem anderen Ort der Welt unterschieden wird, legitimiert das den Terror.

https://en.wikipedia.org/wiki/Gaza_Street_bus_bombing#/media/File:Bus_19.jpg
29. Januar 2004: Selbstmordanschlag auf einen Bus in Jerusalem mit 11 Toten und 50 Verletzten CC BY 2.0 by Andrew Ratto

In einer am 14. November veröffentlichten Fotostrecke zeigt Spiegel Online (SPON) unter dem Titel Attentate weltweit: Im Visier der Terroristen Bilder zu Terroranschlägen, von Algier bis London, von Mumbai bis Paris, von Bali bis New York – 22 Fotos, die Orte der Zerstörung zeigen, Rettungskräfte bei der Arbeit und Orte der Trauer. Schmerzliche Bilder, die sich einprägen.

Legitimer Widerstand?

Wie soll man es aber bewerten, dass die Redaktion dabei ausgerechnet Israel vergessen hat, jenes Land, das dem islamistischen Terror seit nunmehr weit über zwei Jahrzehnten ausgesetzt ist, jenes Land, in dem die Methode des Selbstmordanschlags perfektioniert wurde und das gerade aktuell von einer Terrorwelle überrollt wird, in der erst gestern fünf Menschen ihr Leben verloren haben?
Weiterlesen auf DieKolumnisten.de