Der politische Islam stellt eine strategische Bedrohung für die freie und pluralistische Gesellschaft dar. Hinter einer meist zivilgesellschaftlichen Fassade seiner Akteure verbirgt sich ein Projekt zur politischen, kulturellen und religiösen Transformation von Demokratien in islamische Staaten. Die Muslimbruderschaft als älteste und einflussreichste Organisation des politischen Islam hat eine Utopie entworfen, die der globalen islamischen Bewegung Identität verleiht. Über Generationen hinweg treibt sie einen Islamisierungsprozess voran, den sie selbst als „Civilization Jihad“ bezeichnet. Die dafür entwickelte bislang erfolgreiche hybride Strategie wird im vorliegenden Buch erstmals detailliert in ihren Phasen und Handlungsfeldern analysiert und vorgestellt.
Das Buch ist bei Nomos erschienen und kann im Print und Open Access hier bezogen werden.
AK-Polis hat den Inhalt des Buches hier sehr gut zusammengefasst.





Mit dem Begriff „Islamismus“ verbinden die meisten von uns Bilder von Terroranschlägen, Berichte über Greueltaten des IS, über Sklavenmärkte und schwerbewaffnete, bärtige Männer, die schwarze Flaggen mit Aufdruck des islamischen Glaubensbekenntnisses schwenkend „Allahu Akbar“ in die Kameras schreien. Islamismus wird in erster Linie mit Gewalt assoziiert. Auch Angela Merkel vertrat anlässlich des Anschlags auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ die Meinung, Islamismus beginne dort, wo Gewalt im Namen der Religion ins Spiel komme.
